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Wie alles begann …

… und warum sich der Name des Magazins geändert hat

Die Idee zu einer auf das Genre Musical spezialisierten Fachzeitschrift entstand Anfang 1986 im Rahmen der Vorbereitungen zu einer Reise nach New York inklusive dem Besuch diverser Musicalvorstellungen. Obwohl an etwas wie das Internet damals noch nicht im Entferntesten zu denken war, konnte man trotzdem einigermaßen zeitnah in der New York Times herausfinden, welche Produktionen gerade aktuell am Broadway laufen – was jedoch fehlte war die Möglichkeit, sich ein detailliertes Bild von den einzelnen Stücken zu machen. Auf den Spielplänen deutscher Theater dominierten Musicals wie ‘My Fair Lady’, ‘Anatevka’ und ‘Der Mann von La Mancha’, Titel wie ‘Sunday In The Park With George’, ‘42nd Street’ oder ‘The Mystery Of Edwin Drood’ sagten damals allerdings selbst einem musicalaffinen deutschen Theaterbesucher nichts, weil die Musicals bei uns (noch) nicht gespielt wurden und darum auch im Feuilleton nie auftauchten.

Nach der Rückkehr aus New York und dem Besuch mehrerer Shows am Broadway schien es naheliegend, das gerade frisch erworbene Wissen auch anderen theaterbegeisterten Menschen hierzulande zugänglich zu machen. Die Anfrage bei großen und kleinen deutschen Tageszeitungen, ob Interesse an einem Artikel über die aktuellen Broadway-Musicals bestünde, wurde vorwiegend mit der Begründung abgelehnt, dass man ja seine eigenen Korrespondenten in New York habe, und wenn es etwas Wichtiges zu berichten gäbe, dann würde das schon von denen kommen. Ab da war es dann nur noch ein kleiner Schritt bis zu dem Entschluss, ein eigenes Magazin zum Thema Musical auf die Beine zu stellen …

Im Juli 1986 kam die Erstausgabe der Zeitschrift »Das Musical« heraus. Sie war als Pilotprojekt konzipiert, um zu testen, ob überhaupt ein Markt für eine Musical-Fachzeitschrift existieren würde. Die Reaktionen waren überwiegend positiv und so startete im Oktober 1986 die regelmäßige zweimonatliche Erscheinungsweise. Das Magazin profitierte natürlich nicht unwesentlich vom Musical-Boom der damaligen Zeit: ‘Cats’ war gerade in Hamburg angelaufen, zwei Jahre später kam ‘Starlight Express’ nach Bochum und ‘Das Phantom der Oper’ begann in Wien seinen Siegeszug im deutschsprachigen Raum. Mit steigender Verbreitung erreichte die Zeitschrift allerdings auch immer mehr Interessenten im nicht deutschsprachigen Ausland, denn es gab weder in Europa noch in den USA vergleichbare Publikationen. Aus auf Musicals spezialisierten Geschäften wie Dress Circle (London) oder Footlight Records (New York) war jedoch immer wieder zu hören, dass insbesondere angelsächsische Kunden beim Bestellen Probleme mit der Aussprache des Artikelzusatzes “Das” im Namen »Das Musical« hätten. Darum wurde nach fünf Jahren nicht nur ein neues Layout, sondern auch ein neuer Name eingeführt: »musicals«!

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